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Linda
Life skills camp
07.10.2010 11:18:11

Last week was absolutly amazing: We went together with 54 Thandanani kids to the Highover camp to spend a week there.

The arrival was a very African one: We all stepped in mini buses and then the fun began with loud music as it always has to be in a good mini bus.
Because every “taxi” was so full we had to drive very slowly when we entered highover nature reserve. I think normally you only drive with a 4x4 car but South African taxi drivers seem to be able to drive everywhere.

The Highover camp is located in a very beautiful surrounding area: you see big mountains, lot’s of animals and the camp is just next to the Mkomazi river. The children enjoyed the nature a lot, because it is something completely different to the townships and for lots of them it was the first time they were in a nature reserve.

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The first day we built four groups: two with students from highschool and two with kids from primary school. The groups were for the life skill sessions which were hold every day and where we discussed issues as HIV, teenage pregnancy, peer pressure and also the loss of the parents. The children came from different areas of Richmond and Pietermaritzburg so I was glad I was not the only one who had to learn lots of names.

P1180748They day the kids talked about the loss of their parents was a very tough day for them – they were very quiet while working on their “river of life” which is kind of a biography of them and they cried when they presented it… . In the evening they all wrote letters to their parents and threw them to the river. It was one of the most impressing moment since I am here - I wonder how strong these kids are: they started singing and dancing in a circle while the letters were flowing down the river. And they all had to laugh when it was up to me to perform some Zulu dance. =) Anyway they were very interested in me because I was the only White. What surprised them most was that my long hair is not artificial and they soon started to make an african hair style.

P1180950On Thursday they discovered the small lake in the middle of the camp and they were so excited to be allowed to swim there. Even if most of them never learned to swim, they were nearly all in the water and enjoying it.

Anyway we all had a lot of fun: We played games, we sang and there was also a talent show at the end where groups had to present something. Some decided to do some  Zulu dance, others made a comedy show and there were also some brave guys who danced alone in front of us. It was a nice party we had: The owner of the camp had organized some cakes and there were also lots of chips, soft drinks and nice music. As the talent show was at the last evening it was for sure kids won’t go to bed early: After the talent show they continued dancing and singing… it was nice to see all those happy faces and I enjoyed the camp a lot, too.

 

 

Letzte Woche war absolut super: Wir sind mit 54 Waisenkindern ins Highover camp gefahren, wo wir eine Woche verbracht haben.

Die Ankunft war typisch afrikanisch: Man stopfe 54 in mini busse, drehe die Musik laut auf (muss ja in einem guten Mini bus so sein!) und rase dann los. Weil das „taxi“ so voll war musste der Fahrer im Highover nature reserve ausnahmsweise die Geschwindigkeit drosseln. Tja, auf einer Straße die eigentlich nur for Landrover gedacht ist bleibt dann sogar dem Südafrikanischen Taxifahrer keine Wahl – wobei ich erstaunt genug war, dass der mini bus überhaupt diese Straße geschafft hat.

Das Highover camp liegt in einer wunderschönen Umgebung: Große Berge, viele Tiere und der größte Fluss Südafrikas gleich neben dem Camp. Für die Kinder war das super, es war mal etwas völlig anderes als die townships und für die meisten war es auch der erste Nationalpark den sie gesehen haben.

Am ersten tag wurden erstmal 4 Gruppen festgelegt: 2 Gruppen mit Gymnasiasten und die anderen beiden mit Grundschülern. In diesen Gruppen haben die kids dann jeden Tag zusammengesessen und über Themen wie HIV, Schwangerschaft, Mobbing und auch den Verlust der Eltern gesprochen. Die Kids kamen aus verschiedenen Teilen von Pietermaritzburg und Richmond - ganz zu meiner Freude, denn somit war ich ausnahmsweise mal nicht die einzige, die die ganzen Namen lernen muss.

Der Tag, andem die kids über den Verlust der Eltern sprechen mussten war sehr hart – während alle an ihrem „river of life“ (eine Art Biographie) gearbeitet haben war es gespenstisch ruhig und bei der Presentation des river of life haben ausnahmslos alle geweint. Abends haben sie dann noch Briefe an die Eltern geschrieben, welche zum Fluss gebracht wurden und während die Zettel davonschwammen tanzten und sangen alle… ich bewundere diese Kinder und Jugendlichen für ihre Stärke. Dies war einer der beeindruckendsten Momente für mich seit ich hier bin, wenn nicht sogar der beeindruckenste. Schließlich lockerte sich die Stimmung mehr und mehr und spätestens nachdem ich mich im Zulu tanzen versucht hatte, musste jeder lachen.

Sowieso fanden die kids mich unglaublich spannend weil ich ja Weiße bin. Für ein paar war das wohl der erste richtige Kontakt mit einer Weißen. Was aber alle ins staunen brachte sind meine Haare: Für ein Zulu kind ist es unverständlich wie man so lange, natürliche Haare haben kann. Da mussten die alle erstmal mit ihren Händen prüfen, ob das denn nun wirklich keine Perücke ist. Und am Ende des camps hatte ich dann auch schon meinen afrikanischen Haarstil: Raster Locken.

Am Donnerstag haben die kids dann schließlich entdeckt, dass man in dem Teich der mitten im camp war, wunderbar schwimmen kann. Ich hätte mich da zwar niemals reingetraut, weil es dadrin nur so vor larven wimmelte aber damit hatte anscheinend keiner ein Problem. Kaum war die Erlaubnis zum Schwimmen ausgesprochen, hüpften auch schon überall welche ins Wasser – auch wenn so gut wie niemand schwimmen gelernt hat.  Aber das Wasser war zum Glück so seicht, dass man darin stehen konnte und somit hat es jeder genossen.

Das Camp war insgesamt ein riesen Spaß: Wir haben viel gespielt, gesungen und am letzten abend gab es sogar eine Talente show wo jeder etwas präsentieren musste – entweder in einer Gruppe oder allein. Einige haben Zulu Tanz vorgeführt (der bei weitem nicht so lächerlich aussah wie mein kläglicher Versuch), andere haben einen Comedy- club gegründet und einige waren sogar so mutig, allein etwas vorzutanzen. Die Party war wunderbar: Der Besitzer des camps hat uns sogar noch Kuchen spendiert und außerdem gab es noch massig chips, soft drinks und natürlich Musik. Weil die show am letzten abend stattfand war klar, dass diese Nacht keiner schlafen würde und so kam es dann dass nach dem Wettbewerb alle einen großen Kreis gebildet haben und weiter bis in die Nacht gesungen und getanzt haben… es war super schön alle mit einem Lächeln im Gesicht zu sehen und auch ich habe das camp sehr genossen :)



Tags: Life skills camp